In Frankfurt hat der als internationales Turnier des Judonachwuchses ausgeschriebene Adler-Cup stattgefunden. Unter den 1000 Teilnehmern aus dem In- und Ausland fanden sich auch sechs Judoka des Post-SV Bamberg, die mit ihrer Ausbeute von einmal Gold, einmal Silber und viermal Bronze wiederum bewiesen, dass sie auch außerhalb Bayerns vorne mitmischen können.
Allen voran wieder einmal Bambergs Aushängeschild Lara Wildemann, die in der Altersklasse U18 bis 78kg an den Start ging. Mit vorzeitigen und routinierten Siegen im Vorrundenpool zog sie souverän ins Halbfinale ein, in dem sie auf Haußer (Thüringen) traf, die ebenfalls nach Außendrehwurf und Haltegriff schnell das Nachsehen hatte. Der Finalkampf gegen die Niederländerin Ripping verlief lange ausgeglichen. Beide erzielten mittlere Wertungen nach Kontertechniken und nur knapp konnte sich Wildemann noch aus einer Haltetechnik befreien. Im Anschluss entschied die Bambergerin mit einem spektakulären Hüftwurf das Finale endgültig für sich.
Gleichzeitig kämpfte die Altersklasse U15 weiblich und männlich auf benachbarten Matten. Hier sicherte sich der Post-SV Bamberg dritte Plätze durch Theresa Gehring (-40 kg), Maxim Koserog (-43 kg) und Valentin Koserog (+66 kg). Marlene Gehring (-52 kg) und Gianluca Pellegrinon (+66 kg) schieden nach jeweils einem Sieg in der Vorrunde aus.


Maxim Koserog im Finale

Voll motiviert vom internationalen Flair nutzten tags darauf noch einmal drei Bamberger Judoka die Möglichkeit des Doppelstarts und traten in der U14 an. Hier gelang es Maxim Koserog als Jahrgangsältestem, unbeschadet bis in das Finale vorzudringen, wo er nach gutem Kampf mit Haltegriff unterlag.
Theresa Gehring konnte mit einem dritten Platz ihren Erfolg vom Vortag wiederholen, während ihre Schwester Marlene Gehring auf dem fünften Platz landete. Dieser erfolgreiche Abschluss des Turniers belegt erneut die Qualität der Nachwuchsarbeit des Post-SV, dessen Judoabteilung auch 2017 wieder Anfängerkurse anbietet. red