Zum Artikel "Baugebiet: Dreschenau wieder ein Thema" (Bayerische Rundschau vom 16. Mai) wird uns geschrieben:

Nun ist die Katze also aus dem Sack. Worüber seit einiger Zeit in der Gemeinde spekuliert wird hat Bürgermeister Hübner in einem Sommerinterview der Rundschau öffentlich gemacht. Teile des Gemeinderats wollen trotz des Bürgerentscheids vom vorigen Jahr, der ein Baugebiet zwischen Neudrossenfeld und Dreschenau eindeutig abgelehnt hat, an genau diesen Plänen festhalten.
Genau dieselben Ratsmitglieder, die jetzt wieder wie der Bürgermeister im Interview das von der Bevölkerung abgelehnte Baugebiet als "alternativlos" verkaufen wollen, haben in der Vergangenheit alle Vorschläge vonseiten der SPD und der FuG, kleinere Flächen auch in den Ortsteilen zu erschließen mit fadenscheinigen Argumenten und oft nicht nachprüfbaren Behauptungen verhindert.
Dabei sind alle Argumente, die im letzten Jahr für die Ablehnung durch die Bevölkerung sorgten, noch uneingeschränkt dieselben.
Ein Bürgerbegehren ist die direkteste Form unserer Demokratie. Wie kann sich ein Gemeinderat anmaßen, den Bürgerwillen einfach zu ignorieren und weiter am abgelehnten Baugebiet festhalten. Und dies offensichtlich direkt am Tag der Abstimmung. Ich bin zuversichtlich, dass sich die Bürger Neudrossenfelds nicht so einfach entmündigen lassen. Warten wir's mal ab.
Bernhard Seubert
Langenstadt