Aufgrund der Lockerung der Kontaktbeschränkungen bietet der Malteser Hospizdienst in Unterfranken wieder persönliche Sterbe- und Trauerbegleitung unter Auflagen an. "Wir haben es insbesondere bei Sterbenden, aber auch bei vielen unserer Hospizhelferinnen und -helfer mit Mitgliedern von Risikogruppen zu tun", sagt Georg Bischof, Referent für Hospiz- und Trauerarbeit. Daher seien besondere Hygiene- und Schutzvorkehrungen notwendig.

Sie sollen den Betroffenen und Angehörigen aber auch Mut machen, Begleitung in Anspruch zu nehmen. "Wir gehen sehr verantwortungsvoll mit Anfragen um. Wir wollen auch unter den erschwerten Gegebenheiten die Nähe geben, die möglich ist, und im Sterben sowie bei akuter Trauer niemanden alleinlassen."

Von den Kontaktbeschränkungen aufgrund des Coronavirus seien insbesondere schwerkranke oder sterbende Menschen, lebensverkürzend erkrankte Kinder und Jugendliche sowie ihre Angehörigen betroffen gewesen. "Unsere ehrenamtlichen Hospizbegleiterinnen und -begleiter haben diese Menschen wegen der Kontaktbeschränkungen nicht mehr persönlich besuchen dürfen", sagt Bischof. Wo das möglich gewesen sei, hätten die Begleiter und Hilfesuchenden telefoniert oder auch gechattet.

In Unterfranken sind 350 ehrenamtliche Begleiterinnen und Begleiter in der Malteser Hospizarbeit aktiv. Informationen zu den Hospizgruppen in Unterfranken gibt es im Internet unter www.malteser-unterfranken.de/hospizdienst.html oder in der Malteser Diözesangeschäftsstelle in Würzburg, Tel.: 0931/450 52 27. pow