Forchheim — Die Gäste der Selbsthilfegruppe für Schlaganfallpatienten sind glücklich. Ein lang gehegter Wunsch ist in Erfüllung gegangen. Das Bürgerzentrum-Mehrgenerationenhaus konnte laut einer Pressemitteilung jetzt die Haustür mit einem automatischen Türöffner nachrüsten lassen.
Beim Neubau im Jahr 2009 war zwar auf einen ebenerdigen Zugang geachtet und eine Behindertentoilette eingebaut worden. Für eine automatische Türöffnung fehlte seinerzeit jedoch das Geld. Monika Reintges, die Leiterin der Selbsthilfegruppe, bringt es auf den Punkt: "Wieder eine Barriere weniger in Forchheim." Nicht nur Rollstuhlfahrer, Rollatorennutzer, Eltern mit Kinderwagen oder die älteren Gäste des Bürgerzentrums profitieren davon, sondern auch die Besucher der Kirchengemeinde Christuskirche. Diese nutzen denselben Eingang.

4000 Euro investiert

40 Prozent der Gäste des Mehrgenerationenhauses, so schätzt Leiterin Kathrin Reif, waren bisher auf Unterstützung anderer angewiesen. Dies gehöre nun der Vergangenheit an.
Dank Spenden und Fördergeldern konnte der letzte Schritt zu einer barrierefreien öffentlichen Einrichtung in Forchheim gegangen werden. 4000 Euro mussten dafür aufgewendet werden. Dies wurde ermöglicht durch die finanzielle Unterstützung von "Aktion Mensch", der Sparkasse Forchheim, dem Club Soroptimist Forchheim-Kaiserpfalz und mehreren Einzelspenden. Neben der Anschaffung muss auch der Unterhalt zukünftig selbst getragen werden. Öffentliche Gelder dafür gibt es nicht. red