Gemeinsam mit der Hochschule befragt das Netzwerk "Engagierte Stadt" Bürgerinnen und Bürger zu ehrenamtlichem Engagement in Coburg.

Sport, Umwelt, Jugendarbeit? Oder vielleicht Kultur? Initiativen und Politik, Feuerwehr, Kirche oder Entwicklungen im eigenen Stadtteil: Es gibt viele Möglichkeiten, sich in Coburgs gesellschaftliches, politisches und soziales Leben einzubringen. Aber wo engagieren sich Coburgerinnen und Coburger? Und warum? Wer sind sie? Und was ist mit denen, die nicht ehrenamtlich tätig sind? Was fehlt ihnen?

Seit 2020 gehört Coburg dem Netzwerk "Engagierte Stadt" an und nun möchte der lokale Arbeitskreis gemeinsam mit der Hochschule Coburg durch eine Umfrage einen Überblick über die ehrenamtliche Arbeit in der Stadt erhalten. "Uns geht es dabei darum, wie das Ehrenamt vor Ort in Zukunft besser gefördert werden kann", erklärt Jana Melber. Sie ist wissenschaftliche Mitarbeiterin der Vernetzungsplattform Creapolis der Hochschule und setzt sich im lokalen Arbeitskreis "Engagierte Stadt" ein.

Der lokale Arbeitskreis setzt sich aus der Hochschule Coburg mit Creapolis, dem Büro für Senioren und Ehrenamt, der VHS Coburg und der Coburger Partnerschaft für Demokratie zusammen.

Mit der Umfrage wird ermittelt, wie es aktuell um das Ehrenamt in der Stadt bestellt ist. Sie soll einer Mitteilung der Hochschule zufolge als Grundlage für die Arbeit in den kommenden Jahren dienen. Alle Bürgerinnen und Bürger mit Wohnsitz in der Stadt Coburg ab 16 Jahren können bis Montag, 30. August, teilnehmen unter http://www.hs-coburg.de/umfrage-engagement . Aus den erhobenen Daten können keine Rückschlüsse auf die Person gezogen werden. Etwa 15 Minuten sollten die Teilnehmer einplanen, wie Melber erklärt. red