Studierende aus dem Studiengang Integrative Gesundheitsförderung der Hochschule Coburg haben am Klinikum Coburg ein studentisches Lehrprojekt durchgeführt, bei dem es um Migräne bei Kindern und Jugendlichen geht. Dazu wurden ehemalige Migränepatienten der Klinik befragt mit dem Ziel, mehr über die Behandlung und Versorgung herauszufinden. Migräne ist neben den Spannungskopfschmerzen eine der häufigsten Kopfschmerzarten. In Deutschland leiden etwa zehn Prozent aller Kinder und Jugendlichen darunter. Manchmal müssen Kinder bei einer Attacke sogar stationär behandelt werden. Prof. Karin Meißner von der Fakultät Soziale Arbeit und Gesundheit hat das Projekt betreut. "Viele Möglichkeiten zur Selbstbehandlung ohne Medikamente haben einen großen Nutzen für die Betroffenen", sagt Meißner und fasst die Ergebnisse der Befragung zusammen: "Die Betroffenen wünschen sich mehr Hilfe zur Selbsthilfe und Informationen im Arzt-Patientengespräch zu unterschiedlichen Behandlungsmöglichkeiten." red