von unserem Mitarbeiter Christian Ziegler

Stettfeld — In Anlehnung an die Wallfahrten in der Nachkriegszeit führte die Pfarrei Stettfeld eine kleine historische Fußwallfahrt nach Vierzehnheiligen durch. Mit Segensgebet in der Pfarrkirche wurde die überschaubare Gruppe verabschiedet. Über Lauter und Appendorf liefen die Fußwallfahrer nach Godeldorf. An der Kapelle fand die erste Station mit Musik und Gebet statt. Begleitet mit den Wallfahrermusikern und tiefsinnigen Gebeten durch die Vorbeterin Maria Egglseder ging es durch Baunach nach Breitengüßbach.

Rast in Breitengüßbach

Dort empfing die Pilger in der Pfarrkirche Pastoralreferent Manfred Herl. Im Pfarrhof hatte das Ehepaar Vogel eine ausgiebige Brotzeit vorbereitet, die allen schmeckte. Dann beeilte man sich, um pünktlich am Bahnhof mit dem Zug nach Bad Staffelstein zu fahren, so wie es in den Nachkriegsjahren auch geschehen ist. Auf dem alten Wallfahrerweg pilgerte die Gruppe durch Wolfsdorf hinauf nach Vierzehnheiligen. Wie in all den Jahren zuvor hörte man am Fuß der vielen Stufen schon die Bläser mit der Vierzehnheiligenmelodie. Pater Heribert Arens empfing die Stettfelder, und dazu klangen die Glocken.
Später ging es am Abend zu Gottesdienst und Lichterprozession. Die erfrischenden Worte des Franziskanerpaters "Wenn es dir gut tut, dann komm" (nach Vierzehnheiligen) und seine Ausführungen gingen dem einen oder anderem sehr zu Herzen, wie sich an den Gesichtern ablesen ließ.
Am frühen Sonntagmorgen ging es mit den guten Gedanken des Predigers ("Jeder trage sein Kreuz") zurück. Wallfahrtsleiter Gerhard Böhm dankte im Schlussgebet für die gesunde Heimkehr.