Wieding bestätigt, dass Vergiftung ebenfalls eine häufige Todesursache von Störchen sei, genaue Zahlen lägen jedoch nicht vor. Um den Tod des Weißstorchs aufzuklären, wurde er nach Garmisch-Partenkirchen ans Landesamt für Umwelt (LfU) geschickt. Auskünften einer Pressesprecherin zufolge lieferte eine äußerliche Untersuchung des Kadavers keine Hinweise auf Stromunfall. Der Storch hatte keine sichtbaren Verletzungen wie Knochenbrüche oder stromtypische Verbrennungen an Flügeln und Füßen. Mittels Röntgenuntersuchung wurde Kugel- oder Schrotbeschuss ausgeschlossen. Nun wird die Leber des toten Storchs aufwendig im Labor untersucht. Auf diese Weise werden gängige Nagergifte nachgewiesen. Wann die endgültigen Ergebnisse vorliegen, ist nach Auskünften des LfU derzeit nicht absehbar.