Mit einer aktuellen Ausgabe in der Reihe "Statistik aktuell" wird aktuell das Integrationsmonitoring der Stadt Erlangen fortgeschrieben. Wie die Stadtverwaltung mitteilt, wurde es auch um einige neue Indikatoren erweitert. Mit dem Bericht "Bürgerbeteiligung und Ehrenamt" wurde diesem Thema ein Schwerpunkt gewidmet.

Dem Begriff "Migrationshintergrund" und seiner Deutung wird besondere Aufmerksamkeit geschenkt. Ein enges Verständnis des Begriffs, so die Forscher, legt zum Beispiel nur Wert auf die tatsächliche Staatsangehörigkeit, während eine etwas breitere Definition untersucht, ob ein Eltern- oder Großelternteil ursprünglich nach Deutschland eingewandert ist. Wie die Forscher mitteilen, hat gut ein Drittel der Bürger in Erlangen heute einen Migrationshintergrund, wobei vor allem in den letzten Jahren immer mehr Menschen mit nicht-deutscher Staatsangehörigkeit nach Erlangen gezogen sind.

Herkunft trennt Schüler

Ein weiteres Ergebnis der Untersuchung: Der Herkunftseffekt ist in der Erlanger Bildungslandschaft weiterhin ein deutlicher Faktor - während zwei Drittel der Schüler ohne Migrationshintergrund in der fünften Jahrgangsstufe das Gymnasium besuchten, seien es unter ihren Altersgenossen mit Migrationshintergrund nur ein Drittel.

Das Heft kann man bei der Stadt Erlangen über den Link www.erlangen.de/statistik herunterladen. red