Aktuelle Themen, die Neuwahl und die Kommunalwahl 2020 standen im Blickpunkt der Ortshauptversammlung der CSU Augsfeld. Eva Kehrlein wurde als Vorsitzende im Amt bestätigt, wie der Ortsverband mitteilte.

Sie schilderte die Abläufe bei der Suche nach einem geeigneten Bewerber für die Kandidatur um das Amt des Bürgermeisters von Haßfurt. Hier gab es bereits im November 2018 eine erste Runde, bei der verschiedene Bewerber sich den Vorständen der Ortsverbände vorstellten. Die Kandidaten wurden damals, wie sie darstellte, aufgrund eines vorgegebenen Schemas eingeordnet. Trotz eines klaren Ergebnisses in der ersten Runde konnten sich die Vorsitzenden mehrheitlich nicht auf einen gemeinsamen Vorschlag für einen Bewerber einigen. Ein weiterer Kandidat zog die Konsequenzen und verabschiedete sich aus dem Bewerberfeld. Dass in der im Februar stattfindenden Versammlung der Kandidat, der in der ersten Runde deutlich unterlegen war, das Rennen machte, lag laut Eva Kehrlein wohl auch daran, dass im Vorfeld der Stadtversammlung ehemalige CSU-Mitglieder telefonischen Wahlkampf zugunsten des in der Vorauswahl unterlegenen Bewerbers gemacht hätten. Bewerber für die CSU um das Bürgermeisteramt und Konkurrent für den amtierenden Bürgermeister Günther Werner (WG), der aus Augsfeld kommt, wird aller Voraussicht nach Volker Ortloff.

Bei der Neuwahl wurde Eva Kehrlein wieder Vorsitzende. Marcel Strätz ist ihr Stellvertreter. Die Kassenführung bleibt bei Philipp Hahn und Diethart Konrad arbeitet weiter als Schriftführer.

Der Bericht der beiden Stadträte Michael Spies und Jürgen Kehrlein befasste sich mit aktuellen Themen. Hier wurden zum Beispiel der Turnhallenneubau, die Gestaltung des Bahnhofsumfeldes und der Hochwasserschutz angesprochen. Neben weiteren Themen beschäftigte sich die Diskussion auch noch mit der anstehenden Sanierung der alten Mülldeponie an der Prappacher Straße und mit der Sanierung der Kläranlage. Bei beiden Projekten ist mit immensen Kosten zu rechnen. red