Die evangelische Kirchengemeinde Herzogenaurach hat heuer in der Vorbereitung auf Weihnachten auf eine Mischung aus Gottesdiensten in der Kirche und outdoor, von analog und digital und außerdem auf eine Ausstrahlung auf Herzo-TV gesetzt. Dieses Programm hat sie auch konsequent durchgeführt, teilt Pfarrer Oliver Schürrle mit.

An einigen Stellen sei das Wetter nicht ganz gnädig mit der Outdoor-Gestaltung gewesen. Während Familiengottesdienste und Jugendgottesdienst bei schlechtem Wetter stattfanden, konnte die Christvesper in den Weihersbachanlagen im Trockenen gefeiert werden - wie auch die regionale Dorfweihnacht in Oberreichenbach am zweiten Weihnachtsfeiertag.

Dankbare Besucher

Freilich seien längst nicht so viele Menschen gekommen wie sonst traditionell an Weihnachten üblich. "Wir haben großes Verständnis dafür, dass heuer viele Menschen zu Hause geblieben sind. Es gab viele Möglichkeiten, im TV und im Internet Weihnachtsgottesdienste mitzuerleben. Es war aber auch erfreulich zu spüren, wie gut es den Leuten getan hat, unter den strengen Corona-Regeln Gottesdienst direkt vor Ort feiern zu können. Unsere strengen Hygieneregeln machen solche Gottesdienste möglich." Schürrle verweist auf die enge Zusammenarbeit mit den katolischen Pfarreien: "Wir waren in ständiger Absprache. Corona hat uns noch näher gebracht." red