Seine in der Reihe der "Veröffentlichungen des Stadtarchivs Bamberg" erschienene Dissertation überreichte Stadtarchäologe Stefan Pfaffenberger Zweitem Bürgermeister Jonas Glüsenkamp. Anhand der umfassenden Bearbeitung der siedlungs- und entwicklungsgeschichtlich bedeutsamsten Grabungsergebnisse aus dem Bereich der zum Unesco-Welterbe zählenden Altstadt von Bamberg lassen sich in der Arbeit zahlreiche Entwicklungsschritte im Stadtwerdungsprozess nachvollziehen.

So werden über den von der späten Merowingerzeit bis zur Mitte des 12. Jahrhunderts reichenden Zeitrahmen der Bearbeitung nicht nur die Keimzellen der Besiedlung bzw. erste frühstädtische Elemente sichtbar. Auch die durch verschiedene Faktoren und Protagonisten ausgelösten Transformationsprozesse und der damit verbundene Übergang Bambergs von einem eher peripheren Burgort zu einem urbanen und reichspolitisch bedeutsamen Zentrum spiegeln sich in den archäologischen Befunden wider.

Das Buch ist im Buchhandel erhältlich: Stefan Pfaffenberger: Aspekte der Stadtentwicklung Bambergs im frühen und hohen Mittelalter aus archäologischer Sicht. Büchenbach: Dr. Faustus Verlag 2020. 647 Seiten, mit zahlreichen Abbbildungen, 75 Euro (= Arbeiten zur Archäologie Süddeutschlands. 32; Veröffentlichungen des Stadtarchivs Bamberg. 36). red