Bad Rodach — Es war nicht der Tag der Oberwallenstadter Handballfrauen, die die Bezirksliga-Begegnung beim Favoriten SG Bad Rodach/Großwalbur klar mit 9:17 (7:9) verloren. Zu viele Fehler in der Abwehr und eine mangelnde Chancenverwertung in der zweiten Hälfte prägten ihr Spiel.
Die Oberwallenstadterinnen waren in den ersten 20 Minuten die spielbestimmende Mannschaft. Sie überzeugten mit konzentriert aufgezogenen Angriffen und nutzten ihre erarbeiteten Chancen. Eine sehr gute Figur machte Nina Lutter am Kreis, die nach gutem Anspiel von Laura Sünkel die 5:3-Führung markierte (12.). Jedoch stellten sich die SGlerinnen immer besser auf die offene Abwehr des TVO ein. Auch eine Umstellung der Deckung auf Seiten des TVO brachte nicht den gewünschten Effekt.
Rodach/Großwalbur spielte geschickt und egalisierte zum 6:6 (20.). Bis zur Pause versäumte es der TVO, Siebenmeter und gute Möglichkeiten zu verwerten, und musste den 7:9-Rückstand hinnehmen.
Vollkommen von der Rolle waren die Gäste nach dem Kabinengang. Im Angriff scheiterten die Oberwallenstadterinnen ein ums andere Mal an der guten SG-Torhüterin, in der Verteidigung wurde zu langsam verschoben. Die Gastgeberinnen verstanden es geschickt, Siebenmeter rauszuholen, in dem sie sich bei den TVO-Abwehrspielerinnen "einhängten". Der Schiedsrichter erkannte dies nicht und pfiff insgesamt siebenmal Strafwurf, die der Gastgeber zum Führungsausbau und Endstand von 17:9 nutzte.
TV Oberwallenstadt: Müller, Fischer - Gick (5/1), N. Lutter (1), Sünkel (1), Eisele, Nehling (1), Gagel, Lorenz, Heinze (1)