Mehr als 34 Jahre war Günter Feiler als Diplom-Sozialpädagoge (FH) bei der Suchtberatung der Caritas beschäftigt und in dieser langen Zeit ein kompetenter Ansprechpartner und wichtiger Helfer für viele suchtkranke Menschen in der Region. Jetzt ist er in den wohlverdienten Ruhestand gegangen. Sein Nachfolger ist der Diplom-Sozialpädagoge (FH) Andreas Waldenmeier.
Während einer kleinen Feier bedankte sich Anke Schäflein, die Geschäftsführerin des Caritasverbandes für den Landkreis Haßberge, bei Günter Feiler. Neben Beratung und Intensivbetreuung in Form von Einzel-, Paar- und Familienberatung von suchtmittelgefährdeten und -abhängigen Personen habe sein Engagement auch deren Angehörigen und dem dazugehörigen sozialen Umfeld gegolten. Deshalb sei ihm auch die Gruppenarbeit ein großes Anliegen gewesen, sagte sie. Er leitete über einen Zeitraum von 32 Jahren eine psychotherapeutische, körperorientierte Therapiegruppe (wöchentlich und 14-tägig) sowie 18 Jahre lang eine monatliche Gruppe für Eltern von drogenabhängigen Kindern und betreute außerdem Selbsthilfegruppen.


Opiatabhängige betreut

Eine weitere wichtige Aufgabe war für ihn die psychosoziale Begleitbetreuung von substituierten Opiatabhängigen. Und nicht zu vergessen: Feiler leitete 20 Fachhochschul-Jahrespraktikanten an, von denen heute viele selbst Suchtberater und -beraterinnen sind.
Auf regionaler Ebene war er 1982 Gründungsmitglied des sozialpädagogischen Arbeitskreises (SOAP) Suchtprävention im Landkreis Haßberge und von 1999 bis 2001 erster Gruppensprecher der Psychosozialen Arbeitsgruppe (PSAG) Sucht in der Region. In seiner Funktion als fachlicher Leiter der Caritas-Suchtberatungsstelle erstellte er Konzeptionen und Berichte, jährliche statistische Auswertungen, vertrat die Suchtberatungsstelle in Arbeitskreisen und Gremien und nahm an regionalen und überregionalen Tagungen teil. red