Dem gedruckten, gebundenen und prämierten Roman in den Regalen der Buchhandlungen geht ein kreativer Schaffensprozess voraus, der für Leser im Verborgenen bleibt. Markus Orths, preisgekrönter Autor und Bamberger Poetikprofessor des Jahres 2018, legt das Halbfertige offen: Am Freitag, 31. Januar, ist er an der Universität Bamberg zu Gast und gibt in einer Werkstattlesung unter dem Titel "Was im Entstehen begriffen ist" Einblicke in sein Schreiben. In einer Mitteilung heißt es dazu: "Markus Orths hat eine ganz eigene, irrwitzig unterhaltsame Art, über sein Schreiben zu erzählen." Sein Debüt gab er 1999 mit dem Erzählband "Schreibsand". Es folgten unter anderem die Romane "Lehrerzimmer", "Catalina", "Die Tarnkappe" und "Max" sowie vielfache Auszeichnungen: darunter der Telekom-Austria-Preis, der niederrheinische Literaturpreis und der Phantastikpreis der Stadt Wetzlar. Die öffentliche Veranstaltung beginnt um 20 Uhr im Raum 00.25, An der Universität 2. Sie findet im Rahmen der Reihe "Literatur in der Universität" und der Bayerischen Akademie des Schreibens statt. Der Eintritt ist frei. red