Cindy dötschel Wer auf seine Fahrweise achtet, kann Sprit sparen. "Allgemein sollte man möglichst früh in einen höheren und möglichst spät in einen niedrigeren Gang zurückschalten", weiß Marco Laaß, der eine Fahrschule in Mitwitz betreibt. Wer in einem höheren Gang fährt, verbrauche allgemein weniger Kraftstoff.

Auch kann eine vorausschauende Fahrweise ausschlaggebend für den Verbrauch sein. "Vorausschauend fahren heißt, beispielsweise vom Gas runter zu gehen und sich rollen zu lassen, wenn die Ampel rot ist." Bei längeren Standzeiten an Bahnübergängen oder Baustellen lohne es sich außerdem, den Motor abzustellen. Im theoretischen Teil der Fahrprüfung wird unter anderem gefragt, wie sich der Verbrauch bei einer Geschwindigkeit von 160 Kilometern pro Stunde gegenüber einer Geschwindigkeit von 130 Kilometern pro Stunde verändert. "Wer schneller fährt, hat einen erheblich höheren Spritverbrauch", erklärt der Fahrlehrer.

Das Auto stehen lassen

Davon, das Auto für kurze Strecken zu verwenden, rät Laaß ab: "Kurze Strecken, beispielsweise in der Länge von einem Kilometer, sollte man generell immer laufen." So lange das Auto seine Betriebstemperatur noch nicht erreicht hat, ist der Spritverbrauch höher.

"Wie schnell die Betriebstemperatur erreicht ist, hängt von der Größe des Motors ab - je kleiner dieser ist, desto schneller ist er warm", erklärt der Mitwitzer. Der Verbrauch größerer Autos mit mehr PS ist höher. "Irgendwo muss die Leistung ja herkommen."