Nach zwei Vergleichen mit Teams aus Unterfranken ist Landesliga-Aufsteiger VfL Frohnlach "heiß" auf das erste Lokalderby der Saison beim SV Friesen. Spielertrainer Bastian Renk sieht sein Team bestens gewappnet für das Aufeindertreffen am heutigen Samstag um 16 Uhr im Frankenwaldstadion.

Von der kämpferischen Einstellung her gefällt Renk das Auftreten seiner Mannschaft in den ersten Spielen der Landesliga sehr gut. Verbesserungsbedarf sieht er im spielerischen Bereich, da seine Akteure eine bessere Technik besitzen, als bisher gezeigt. SV Friesen - VfL Frohnlach Er sieht seine Mannschaft in diesem Prestigeduell 90 Minuten lang gefordert, um auch das dritte Spiel der Saison erfolgreich zu absolvieren. "Das Spiel in Lichtenfels hat gezeigt, dass man Friesen nie abschreiben darf und auch eigentlich verloren geglaubte Spiele noch gedreht werden können. Dies potenziert sich bei Heimspielen, da die Friesener Spieler dann mit einer noch stärkeren Unterstützung ihrer Fans rechnen können. Bisher waren alle Spiele in Friesen immer eine heiße Kiste", weiß Renk aus eigener Erfahrung.

Kevin Hartmann, Schütze des bisher einzigen Frohnlacher Tores in dieser noch jungen Serie, ist verhindert und auch auf den verletzten Körner muss der VfL verzichten. Erstmals im Kader steht dafür Aykut Civelek, der seine Sperre aus der Vorsaison jetzt abgesessen hat. gw FC Coburg - FC Geesdorf Den ersten Heimerfolg peilt der FC Coburg im Dr.-Stocke-Stadion mit schnellem Umschaltspiel gegen den ebenfalls gut in die Gänge gekommenen FC Geesdorf an. Dieser präsentierte sich bei seinen bisherigen zwei Begegnungen allerdings als kompakter und taktisch versierter Widersacher. Beim 1:1 in Friesen lagen die Unterfranken bis in die Schlussphase in Front, beim 3:1-Sieg gegen den stark einzuschätzenden SV Memmelsdorf zeigten sie Durchstehvermögen.

"Wir müssen uns auf energische Gegenwehr einstellen und alle Register unseres Könnens ziehen", meint FCC-Coach Lars Scheler. Nach der Gala beim 3:0 in Schweinfurt muss er nicht unerheblich umstellen. Daniel Alles und Rene Knie befinden sich auf einer Hochzeit, der zweifache Torschütze Fabian Carl und Ricardo König im Urlaub sowie als Trainer Daniel Kimmel der U 11 noch bis zum Sonntag in Schweden.

Die Knöchelverletzung von Stürmer Tevin McCullough lässt noch keinen Einsatz zu. Wieder ins Aufgebot stößt dafür aber Routinier Jannik Schmidt.

Geesdorf landete mit der kürzlichen Verpflichtung von Jannik Feidel als Spielertrainer einen Glücksgriff.

Neben ihm überragte bislang Vincent Held, der alle vier Treffer für seine Mannschaft erzielte und die Scorerliste der Liga anführt. Der 20-jährige kaltschnäuzige Stürmer stand vorher in Diensten des Kreisligisten SSV Kitzingen. hh