Die Kontaktstelle Selbsthilfe sucht auf Anfrage Eltern depressiver Menschen, die sich mit anderen Müttern und Vätern austauschen möchten. Das teilt die Stadt Coburg mit.

Depression ist eine der häufigsten psychischen Erkrankungen, dabei steht der Erkrankte meist selbst im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit von Freunden und Familie. Die psychische Erkrankung betrifft aber auch immer die nächsten Angehörigen. Sie sind es, die ihre Söhne und Töchter in der Regel begleiten, aufbauen, emotional und finanziell unterstützen. Gerade für Eltern stellt das eine besondere Herausforderung dar. Neben den Sorgen um die Gesundheit des eigenen Kindes belasteten sie häufig Selbstvorwürfe und Zukunftsängste. Oft grübeln die Eltern, was sie anders hätten machen sollen. Sie sind verzweifelt, müssen aber stark sein für das Kind. Stark kann man nur sein, wenn man auch für sich selbst sorgt und sich Hilfe und Unterstützung holt.

Deshalb möchten betroffene Eltern eine Selbsthilfegruppe gründen, in der man sich austauschen, sich gegenseitig unterstützen und Kraft schöpfen kann. Weitere Informationen gibt es über die Kontaktstelle Selbsthilfe der Stadt Coburg per Mail unter Selbsthilfe@coburg.de oder telefonisch unter der Nummer 09561/891576. red