Am vergangenen Freitag wurde die hochkarätig besetzte jurierte 39. Internationale Hollfelder Kunstausstellung mit dem Thema "Wurzeln - Roots - Racines - Raíces - Kökleri" eröffnet, an der Künstler aus ganz Deutschland und dem Ausland teilnehmen. Den Impuls für das Motto gab die Feier zum 1000-jährigen Bestehen der Stadt Hollfeld. Zu den wenigen ausgewählten Oberfranken zählten die Kulmbacher Künstler Cornelia Morsch und Harald Burger. Nachdem der mit seinem Atelier in Veitlahm ansässige Harald Burger 2016 schon den Preis einer Quartalseinzelausstellung in Hollfeld gewonnen hat (vom 18. August bis 29. Oktober im Kunst Museum Hollfeld), wurde er in diesem Jahr für sein Gemälde "Wurzelstruktur" mit dem ersten Preis der Sparkasse Bayreuth ausgezeichnet.
Burger zu seiner Arbeit: "Wurzeln kommen aus der Vergangenheit oder wirken im Dunklen. Sie sind Basis, Beginn, Ursprung Voraussetzung oder Hintergrund. Es sind Verbindungen oder Trennungen, Mensch oder Pflanze. Sie wirken filigran, flexibel oder belastend, zerstörerisch, empathisch oder egoistisch, tolerant oder egozentrisch. Sie streben oder bremsen, öffnen oder begrenzen. In meiner Arbeit nehme ich Bezug auf dieses Spannungsfeld." red