Das Gesundheitsamt Haßberge meldet 14 Neuinfektionen mit dem Coronavirus und weitere zwei Todesfälle. Mit der Infektion verstorben sind zwei Männer im Alter von 72 und 83 Jahren. Beide hatten Vorerkrankungen, wie das Landratsamt gestern bestätigte. Damit steigt die Zahl der Todesfälle im Landkreis auf 31. Landrat Wilhelm Schneider spricht den Hinterbliebenen seine Anteilnahme aus: "Mein aufrichtiges Beileid gilt den Familien, den Angehörigen und Freunden der Verstorbenen."

1405 Infektionen

Die Gesamtzahl der bisher bestätigten Corona-Fälle beläuft sich auf 1405 (Stand: 15. Dezember, 14.45 Uhr). 986 Bürger sind inzwischen wieder genesen. Demnach sind aktuell 388 Personen mit dem Virus infiziert.

Zurzeit werden 23 Personen stationär im Krankenhaus behandelt, davon vier auf der Intensivstation. In häuslicher Isolation befinden sich 1081 Personen. Die sogenannte Sieben-Tage-Inzidenz liegt laut Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit im Kreis Haßberge aktuell bei 162,35.

Welche Maßnahmen und Regelungen aktuell gelten, kann auf der Internetseite des bayerischen Staatsministeriums des Innern, für Sport und Integration nachgelesen werden: www.corona-katastrophenschutz.bayern.de/faq/index.php. Dort findet man auch die Antworten auf die häufigsten Fragen. Empfohlen wird außerdem die Seite des bayerischen Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege: www.stmgp.bayern.de/coronavirus/haeufig-gestellte-fragen/. Viele Informationen rund um das Corona-Geschehen gibt es außerdem un-ter www.wirtschaftsraum-hassberge.de und www.hassberge.de.

Fragen rund um das Corona-Virus im Landkreis Haßberge beantworten die Mitarbeiter des Bürgertelefons. Diese sind von Montag bis Donnerstag von 8 bis 16 Uhr sowie am Freitag von 8 bis 12.30 Uhr unter der Rufnummer 09521/27600 erreichbar. Empfohlen wird außerdem die Corona-Hotline der Bayerischen Staatsregierung. Die Servicestelle steht montags bis freitags von 8 bis 18 Uhr sowie samstags von 10 bis 15 Uhr unter Telefon 089/122220 zur Verfügung. Die Servicestelle beantwortet Fragen auch schriftlich über eine E-Mail an: direkt@ bayern.de oder über das Kontaktformular der Servicestelle.

Für den Fall der Fälle

Was ist zu tun, wenn man eine Ansteckung befürchtet? Bürger, die an Erkältungssymptomen jeder Schwere und/oder an Verlust von Geruchs-/Geschmackssinn leiden, sollten sich telefonisch mit ihrem Hausarzt in Verbindung setzen und das weitere Vorgehen besprechen. red