Derzeit häufen sich Meldungen, dass Landwirte unter anderem in den Landkreisen Forchheim und Rosenheim alte Obstbäume in Streuobstwiesen fällen. Der Trägerkreis des Volksbegehrens Artenvielfalt teilt dazu mit: Ein vom Trägerkreis bei der Rechtsanwaltskanzlei Meisterernst in Auftrag gegebenes Gutachten habe klargestellt, dass eine übliche Nutzung der Streuobstwiesen durch die Unterschutzstellung nicht behindert werde.

"Das Gutachten bescheinigt, dass die Entnahme von alten oder überalterten Bäumen weiterhin möglich ist. Ebenso kann die Zusammensetzung der Obstbaumarten geändert werden", erklärt dazu Norbert Schäffer, Vorsitzender des Landesbundes für Vogelschutz (LBV). red