Keinerlei Personalsorgen hat die Freiwillige Feuerwehr Rothhausen. Mit 25 Aktiven ist die Mannschaft personell gut bestückt, und während der Jahresversammlung wurden mit Lea Wagner, Pauline Kohlhepp und Lena Gundelach drei neue Mitglieder von Kommandant Dominik Englert per Handschlag in die Wehr aufgenommen. "Damit stellen die Frauen schon fast die Hälfte der Mannschaft", stellte Kreisbrandinspektor Edwin Frey bewundernd fest. Englert berichtete von vier Einsätzen im Jahr 2015. Zwei Gruppen legten das Leistungsabzeichen ab.


Teure Ausrüstung

Gerade im Bereich der schnellen Personenrettung mahnte der Kommandant die Einrichtung einer Atemschutzträgertruppe an. Da die Ausrüstung jedoch recht teuer sei, schlug Bürgermeister Egon Klöffel vor, eine dazu benötigte Vier-Mann-Einheit in einer ersten Stufe möglicherweise zunächst erst einmal mit der ebenfalls sehr ehrgeizigen Wehr aus Theinfeld zu bilden. Die umfangreiche Ausbildung der Atemschutzträger komme außerdem noch hinzu. Man müsse erst abwarten, ob sich überhaupt genügend Leute zur Verfügung stellen.
Immerhin habe mit der Anschaffung eines neuen LF-8/6 Feuerwehrfahrzeuges die obligatorische Ausrüstung auf den neuesten Stand gebracht werden können, sagte Klöffel. Es sei viel Arbeit für den Kommandanten gewesen, ein ebenso geeignetes wie bezahlbares Gebrauchtfahrzeug zu finden.


Mit 600-Liter-Tank

Das Fahrzeug ist mit einem 600-Liter-Wassertank versehen, so dass ein Mannschaftsteil schon mit dem Löschen beginnen kann, solange der andere eine Schlauchleitung aufbaut. Der Speditionsbetrieb Menninger mit seiner über 100 Meter langen Fahrzeughalle war mit ein Grund für die Anschaffung, und die Firma leistet durch die Instandhaltung eines betriebseigenen Löschweihers einen eigenen Beitrag zum Brandschutz.


Mauer trockengelegt

Trockengelegt werden konnte die feuchte Mauer im Feuerwehrhaus. Ein Baum im Außenbereich hatte Wurzeln geschlagen und wurde entfernt, Rohrleitungen wurden gespült.


Tatkräftiger Gönner

Roman Memmel hatte nicht nur die Verputzerarbeiten unentgeltlich erledigt, sondern auch noch das Material gestiftet. Ein Wunsch aus der Versammlung war Ersatz für die inzwischen 36 Jahre alte Tragkraftspritze, die immer noch nur allein mit der Hand angeworfen werden kann.