Die Wanderausstellung "LebensBilderReise" gastiert von 31. Oktober bis 12. November im Generationenzentrum Herzogenaurach und informiert täglich zwischen 8 und 19 Uhr kostenfrei rund um das Thema Depressionen. Unter anderem widmet sie sich den Fragen "Wie fühlt sich eine Depression an? Welche Auswege sind möglich?", teilt das Generationenzentrum mit.

Wichtig zu wissen sei, dass Depression viele Gesichter hat und jeden treffen kann. Knapp neun Prozent aller Erwachsenen würden jedes Jahr eine zumindest zwei Wochen anhaltende depressive Episode erleben. Dabei manifestierten sich die Symptome der Depression in einer von Mensch zu Mensch unterschiedlichen Gewichtung. Ebenso vielgestaltig seien die Wege, die aus der Erkrankung heraus führen können, denn Depressionen sind gut behandelbar, heißt es in der Einladung zur Ausstellung.

Die "LebensBilderReise" zeigt Bilder von vier Menschen, die diese während ihres Aufenthaltes in einer psychosomatischen Klinik geschaffen haben. Die Betroffenen erzählen in Hörbeiträgen von ihrer Erfahrung der Depression und davon, was ihnen aus der Erkrankung herausgeholfen hat. Als zusätzliche Informationsplattform gibt es eine Leseecke im Ausstellungsraum.

Die Ausstellung wird durch Filmvorführungen und ein Beratungsangebot begleitet. Gezeigt werden ein Informationsfilm zum Thema sowie eine Dokumentation. Das große Leiden eines von Depression betroffenen Menschen ist selbst für nahestehende Angehörige oft schwer nachvollziehbar. Für den Dokumentarfilm "Die Mitte der Nacht ist der Anfang vom Tag" begleiteten die Filmemacher Michaela Kirst und Axel Schmidt über ein Jahr lang ganz unterschiedliche Menschen auf ihrem eigenen Weg durch und aus der Depression. Ein Informationsfilm erklärt, was eine Depression ist, was ihre Ursachen sind und wie sie behandelt wird. Er versucht, die Fragen zu klären, was man als Betroffener selbst tun kann und wie man am Arbeitsplatz mit der Erkrankung umgehen sollte. Die Vorführungstermine und Gelegenheit zur Anmeldung gibt es unter herzogenaurach.feripro.de.

Offene Sprechstunde

Zudem gibt es am Freitag, 6. November, von 15 bis 17.30 Uhr eine offene Sprechstunde im Generationenzentrum. Unter Telefon 09132/734170 oder über die Homepage der Einrichtung können Termine für ein 20-minütiges Einzelgespräch mit einer Vertreterin der Beratungsstelle "Depression im Alter" des Erlanger Vereins Dreycedern vereinbart werden. Auch ein spontaner Besuch ist möglich. Die Gespräche finden vertraulich und in geschütztem Rahmen statt. Beratung gibt es zu einer möglichen eigenen Depression genauso wie zur Erkrankung eines Angehörigen oder im Freundeskreis. red