Wie bereits vor einem Jahr angekündigt, verlässt Wolfgang Zapf (55) den Kalksandsteinproduzenten Zapfwerke zum 31. Dezember. Wolfgang Zapf macht sich als Bauingenieur mit einem Büro für Baumanagement selbstständig. Für ihn wird der bisherige technische Leiter Stefan Wolfram (51) Geschäftsführer bei den Zapfwerken.

Wolfram führt künftig zusammen mit dem geschäftsführenden Gesellschafter Hannes Zapf (58) die Produktionswerke in Behringersdorf, Feucht und Zirndorf. Wolfgang Zapf übergibt außerdem seine Geschäftsführerposition in der Zapf Daigfuss Vertriebs-GmbH an seinen Bruder Hannes Zapf.

Gemeinsam mit dem ebenfalls geschäftsführenden Gesellschafter Gerold Daigfuss (64) verantworten die beiden zukünftig die Entwicklung der Verkaufsgesellschaft des größten Kalksandsteinanbieters in Bayern mit 21 Millionen Euro Jahresumsatz.

Erst im Frühjahr hat die Zapf Daigfuss Gruppe in einzelnen Werken Umstrukturierungen vorgenommen. Das Gründerwerk Megalith Daigfuss in Röhrach bei Heßdorf, das seit 1962 existiert und 15 Mitarbeiter beschäftigt, war von den Veränderungen nicht berührt. Hier werden, ebenso wie in Zirndorf und Feucht, Steine im Klein- und Mittelformat gefertigt.

"Ich bin dankbar für 24 gemeinsame, erfolgreiche Jahre", lobt Hannes Zapf seinen Bruder Wolfgang, der als Bauingenieur viel für die Entwicklung sowie den Markterfolg neuer Produkte und moderner Konstruktionen aus Kalksandstein in der Absatzregion Nordbayern beigetragen habe.

Mit der Einführung des großformatigen XL-Bausystems KS Quadro und dem Ausbau der Kalksandstein-Produktion in Behringersdorf sei 2000 der Grundstein für eine neue Bauentwicklung im Mauerwerksbau in Nordbayern gelegt worden, heißt es in der Pressemitteilung weiter. Neben seiner Geschäftsführertätigkeit engagierte sich Wolfgang Zapf ehrenamtlich als gewählter Vertreter im Industrie- und Handelskammergremium Lauf (für die Interessen der mittelfränkischen Wirtschaft), im Förderkreis des Industriemuseums Lauf, in zahlreichen Verbänden der Kalksandsteinindustrie sowie in Organisationen der bayerischen Steine- und Erden Industrie. red