Seit 2015 gibt es im Café Schoberth die Reihe "Kunst im Café", und das in den unterschiedlichsten Interpretationen. Zur 55. Ausstellung ist der Kulmbacher Karl Heinz Weber präsent, der mit 20 Bildern unter dem Motto "Kulmbacher Tierwelt" wunderschöne Motive vom Frankenwald bis zum Görauer Anger eingefangen hat. Er zeigt die Libelle auf der Blüte, die paarungswillige Erdkröte, verliebte Weinbergschnecken oder den Singvogel auf der Spitze eines Strauches.

Dazu gehören die Pinto-Stute Yvonne und der Dackel Franz Ferdinand von der Plassenburg. Weber will seine Nähe zur Natur ausdrücken, "bei mir steht vorwiegend das einzelne Objekt im Mittelpunkt". Ausgerüstet mit vier Spiegelreflexkameras ist der frühere Polizist nicht auf einer ständigen bewussten Suche, sondern nutzt den Moment des überraschenden Blickes. "Fotografieren ist meine Leidenschaft, die Kamera mein ständiger Begleiter."

Bei der Vernissage waren auch Manfred Ströhlein, der Initiator der Reihe "Kunst im Café", und Besitzerin Ingeborg Schoberth dabei. hw