Die Wasserwacht- Ortsgruppe Kulmbach verfügt seit wenigen Tagen über zwei realistische Übungspuppen. Damit ist künftig ein sehr realistisches Training möglich.

Diese Rettungspuppen wurde in Zusammenarbeit mit dem britischen Seenotrettungsdienst sowie den Feuerwehren der Stadt Manchester entwickelt mit dem Ziel, Bergungen zu Wasser und bei Arbeitsunfällen in Wassernähe zu trainieren.

Eine der beiden Puppen soll einen bewusstlos im Wasser Treibenden simulieren. Sie ist so konstruiert, dass sie in annähernd senkrechter Position im Wasser schwimmt, so dass nur Kopf und Schultern sichtbar sind.

Sie ist mit einem Overall bekleidet, der es dem Retter ermöglicht, Auftriebskörper in die eingenähten Einschubtaschen einzuführen und damit die Lage des Verunglückten im Wasser zu ändern.

Die zweite Puppe sinkt ab und simuliert daher einen leblosen, am Boden des Beckens liegenden Körper. Durch die Konstruktion verhalten sich beide Puppen wie echte Verunglückte. Die Aktiven der Kulmbacher Wasserwacht mussten beim Training feststellen, dass es gar nicht so einfach ist, die am Boden liegende Puppe heraufzuholen und über den Beckenrand zu bergen. red