Am Mittwochvormittag wurde der Spatenstich für den Wasserhochbehälter mit Pumpenwerk oberhalb von Oberlangheim vollzogen.

Die Schaffung von Speichervolumen zur Sicherung der Wasserversorgung bei Versorgungsunterbrechungen und Löschwasserentnahmen im Brandfall sowie die Verbesserung der Druckverhältnisse an den Hochpunkten seien Zweck dieses Vorhabens, erklärte Werkleiter Dietmar Weiß von den Stadtwerken Lichtenfels.

Die geschätzte Gesamtkosten inklusive Leitungsbau sollen sich auf etwa 600 000 Euro belaufen. Mit der Inbetriebnahme der Anlage werde im Juni gerechnet, erklärte Rohrnetzmeister Michael Holhut.

Die Ortsteile Roth, Mönchkröttendorf und Oberlangheim werden gemeinsam aus dem Tiefbrunnen versorgt. Eine Ersatzwasserverbindung besteht zu den Ortsnetzen Klosterlangheim und Isling. Von dort kann bei Wasserknappheit oder Versorgungsstörungen Trinkwasser eingespeist werden. Die beiden Brunnen fördern das Trinkwasser in den Saugbehälter Roth. Von dort wird das Trinkwasser mittels Druckmantelpumpen durch die Ortsnetze Roth und Mönchkröttendorf über eine Trinkwasserleitung in den Hochbehälter Mönchkröttendorf gefördert.

In Mönchkröttendorf zweigt eine Trinkwasserleitung mit Wasserzählerschacht nach Oberlangheim ab. Auf der über vier Kilometer langen Strecke über den "Buchenrangen" gilt es mehrere Hoch- und Tiefpunkte zu überwinden.

"Der neue Behälter soll die Druckverhältnisse in Oberlangheim verbessern. Hierzu ist ein Pumpenwerk, das das Trinkwasser aus der bestehenden Zubringerleitung entnimmt, notwendig", fügte Werkleiter Weiß an. Der Behälter wird von Erde überdeckt. Nur der Zugangstunnel ist später zu sehen. gkle