Nach einem Rohrbruch muss das Wasser in Großwenkheim abgekocht werden. Dies gilt, bis die Ergebnisse der mikrobiologischen Untersuchung vorliegen. In der Nacht zum Sonntag hat es erneut einen Rohrbruch an der Wasserleitung nach Großwenkheim gegeben. Der Bautrupp hat das Rohr zwar schnell repariert, trotzdem müssen die Großwenkheimer vorerst ihr Wasser abkochen, wie Bürgermeister Michael Kastl mitteilte.

Es kann nicht ausgeschlossen werden, dass das Wasser durch den Rohrbruch verunreinigt wurde. Der Bürgermeister geht davon aus, dass das Ergebnis der mikrobiologischen Untersuchung nach zwei bis drei Tagen vorliegt.

Außerdem sollten die Großwenkheimer ihre Hausanlagen selbst spülen. Das heißt, das Wasser einige Zeit laufen lassen und die Siebe in den Wasserhähnen reinigen, weil sich dort möglicherweise Schmutzpartikel angesammelt haben können. Die Feuerwehr hat die Bürger auch bereits per Lautsprecher informiert. Stadtrat Arno Schlembach hat die Koordination vor Ort übernommen.

Der Bautrupp habe sehr schnell und gut gearbeitet, lobt Michael Kastl. Deshalb sei der Schaden schnell behoben gewesen. Der erneue Rohrbruch zeige aber, dass Handlungsbedarf an dem Wassernetz besteht. Er will das Thema demnächst im Stadtrat behandeln lassen.