Leserbrief zu der gescheiterten Betriebsansiedlung der Firma NSS in ehemaligen Kaserne in Ebern:

Zum Beitrag der drei Eberner Bürgermeister Hennemann, Pascher und Riegel im neuesten Mitteilungsblatt der VG Ebern und in Ergänzung zu den drei Leserbriefschreibern Walter Ullrich, Georg Barth und Hermann von Rotenhan.
Vorab möchte ich feststellen, dass auch ich ein Gegner der oben genannten Betriebsansiedlung, wohlgemerkt an diesem Standort, war. Die Gründe, die dagegen sprachen, wurden in den erwähnten Leserbriefen ausführlich erläutert. Ich spare mir hier eine Wiederholung der Argumente.
Was ich jedoch nicht verstehen kann, ist die Reaktion der drei Bürgermeister im Mitteilungsblatt der VG Ebern. Warum wird hier nachgekartet? Herr Stumpf als Vertreter der Firma NSS hatte eindeutig erklärt, dass er in Ebern auf keinen Fall angesiedelt hätte, egal wie die öffentliche Meinung hierzu sei. Er habe weit attraktivere Standorte in anderen Städten des Landkreises aufgetan (abgedruckt in den Tageszeitungen). Diesen Worten zufolge wäre Ebern sowieso nicht zum Zuge gekommen.
Also, was sollen die Vorwürfe an die sogenannten Wortführer im Mitteilungsblatt, denen teilweise fadenscheinige Argumente unterstellt werden? Deren Argumente waren stichhaltig und nachvollziehbar. Im Gegensatz zur unverständlichen Haltung der drei Bürgermeister. Oder fühlen sich hier "Entscheidungsträger" von gemeinen Bürgern auf den Schlips getreten? Jeder Leser möge sich hier seine eigene Meinung bilden.

Michael Lohm
Ebern