Zahlreiche Helfer hatten sich auch heuer wieder bei der Jugendgruppe des Bundes Naturschutz Untersiemau zur Verfügung gestellt, um das Itzufer zu reinigen. Vor allem die Kinder fanden immer wieder neue "Schätze".
Diesmal hatte sich die Gruppe den Abschnitt von Scherneck aus itzabwärts vorgenommen. Es wurde wieder viel Unrat gefunden, vor allem Plastik und Styropor. Das Glas haben die Helfer getrennt gesammelt, und so konnte es wieder dem Stoffkreislauf zugeführt werden. Auffällig war einer Mitteilung der Organisation zufolge die wieder steigende Zahl von Blechdosen, die achtlos weggeworfen werden.
Natürlich gab es auch zahlreiche Naturbegegnungen. So konnten Hase, Fuchs, Fasan, Stockente oder Storch beobachtet werden. Besonders beeindruckend aber waren die zahlreichen Fraßspuren des Bibers an den Bäumen oder die Biberrutschen in den Fluss. Zu Gesicht bekamen die fleißigen Sammler den Meister Bockert aber nicht.
Zum Abschluss gab es für die freiwilligen Helfer einen kräftigen Imbiss. Besonders die Kinder freuten sich, als sie ein aufmerksamer Anwohner, der die Aktion beobachtet hatte, mit Tafeln Schokolade verwöhnte. Der Restmüll wurde der Flussmeisterei übergeben, die dafür sorgte, dass er im Müllheizkraftwerk entsorgt wurde. red