"Impfen rund um die junge Familie" ist das Motto der 5. Bayerischen Impfwoche, die das bayerische Staatsministerium für Gesundheit und Pflege zusammen mit der Landesarbeitsgemeinschaft Impfen in dieser Woche bis 29. April parallel zur Europäischen Impfwoche 2018 veranstaltet. Die Bayerische Impfwoche macht mit zahlreichen landesweiten Aktionen auf die empfohlenen Impfungen vor und während der Schwangerschaft bei den werdenden Eltern und bei den Kontaktpersonen von Neugeborenen, wie Geschwistern, Großeltern sowie medizinischem Personal wie Hebammen und Ärzten aufmerksam.
Hintergrund ist, dass vermeintliche Kinderkrankheiten, wie zum Beispiel Masern oder Keuchhusten, mittlerweile vermehrt im Erwachsenenalter auftreten. Somit stellen infektiöse Familienangehörige, andere Verwandte oder Bezugspersonen eine Gesundheitsgefahr für noch nicht geimpfte Neugeborene dar.
Die Bayerische Landesarbeitsgemeinschaft Impfen ist Initiator dieser Impfwoche. Sie vereint Ärzteverbände, den öffentlichen Gesundheitsdienst, Apothekenverband, Hebammenverband, die Kassen und viele weitere industrieunabhängige Akteure. Bayerns Gesundheitsministerin Melanie Huml (CSU) betonte zum Start der 5. Bayerischen Impfwoche: "Mit der Bayerischen Impfwoche werben wir bayernweit für das Impfen. Ziel ist es, die Menschen vom Nutzen zu überzeugen, vergessene oder übersehene Impfungen nachzuholen und Impflücken zu schließen. Weitere Informationen finden sich auch im Internet unter www.schutz-impfung-jetzt.de. red