Der Markt für Kinderlebensmittel ist enorm und wächst stetig. Doch was sind Kinderlebensmittel überhaupt, und nützen sie unseren Kindern tatsächlich? Mit diesen und anderen Fragen beschäftigten sich die Eltern der Kindertagesstätte Untersteinach im Rahmen des Projektes "Gesund und fit im Kinder-Alltag", das vom Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Kulmbach durchgeführt wird.
Typische Kennzeichen für "Kinderlebensmittel" sind zum Beispiel eine bunte, kindgerechte Verpackung, Comicfiguren oder Spielzeugbeigaben. Ein Blick auf die Zutatenliste zeige aber meist: "Kinderlebensmitteln wird häufig Zucker zugesetzt. Daher sollten diese Lebensmittel als Süßigkeiten betrachtet werden und höchstens einmal pro Tag verzehrt werden", so Diätassistentin Irina Pöhlmann. Welche Mengen sich in den unterschiedlichen "Kinderlebensmitteln" verstecken, wurde den interessierten Eltern durch eine Zuckerausstellung deutlich. Um nicht in diese Zuckerfalle zu tappen, empfiehlt Pöhlmann, so oft es geht Joghurt, Pausenbrot und Co. selbst herzustellen. Am besten gemeinsam mit den Kindern.
Ernährungswissenschaftlerin Tina Langenscheidt legte Wert auf die Stärkung der Ernährungskompetenz von Klein und Groß. "Wer sein Essen selbst zubereitet, weiß, was drin ist. Die Kinder werden auf spielerische Weise an den natürlichen Geschmack der Lebensmittel herangeführt und lernen außerdem, wie man mit Lebensmitteln umgeht und wie wunderbar etwas Selbstgemachtes schmeckt!" red