Was wird aus dem kulturellen Erbe der Vertriebenen? Dieser Frage geht Dr. Stefanie Menke in einem VHS-Vortrag am Dienstag, 14. März, um 19 Uhr im Heimatmuseum nach.
In unmittelbarer Folge des Zweiten Weltkriegs mussten Millionen Deutsche ihre Heimat im östlichen Europa verlassen: Sie flohen vor der heranrückenden Roten Armee.


Ein paar Habseligkeiten

Dabei konnten sie meist nur ein paar wenige Habseligkeiten auf den beschwerlichen und ungewissen Weg gen Westen mitnehmen. Diese emotional stark aufgeladenen Gegenstände wurden häufig an einem prominenten Platz in der Wohnung aufbewahrt oder aber auch zentral in Heimatstuben gesammelt. Inzwischen wird eine Heimatstube nach der anderen aufgelöst.
Doch was geschieht mit all den Dingen, die dort aufbewahrt werden? Welche Perspektiven und Erhaltungsstrategien gibt es für diese besondere Form des kulturellen Erbes der Vertriebenen? In Kooperation mit der Universität Würzburg, dem Bürgerverein sowie der Volkshochschule sucht Dr. Stefanie Menke Antworten auf diese Fragen auch Angehörigen aus Vertriebenenfamilien aus Ebern. Der Eintritt ist frei.
Die Veranstaltung steht in Zusammenhang mit der geplanten Vertriebenen-Dokumentation des Bürgervereins. ft