Zur Tiersegnung in Höchstadt ging folgende Lesermeinung ein: Wer in der Kirchengeschichte über den heiligen Franziskus nachliest, wird erkennen wie wichtig die Tierwelt, neben den Pflanzen und so weiter für das Leben von uns Menschen ist.

Nichts Ungwöhnliches

Von der Biene bis zum Pferd sind diese Geschöpfe für uns ein wichtiger und wertzuschätzender Träger unserer Gesellschaft. Da ist eine Tiersegnung eigentlich nichts Ungewöhnliches.

Das gibt es in anderen christlichen Gemeinden und auch in anderen Kulturen schon lange.

Nur in Höchstadt halt noch nicht. An dieser Tiersegnung konnte ich leider nicht teilnehmen. Da ich aber nur ganz am Rande mit dieser Segensaktion beschäftigt war, habe ich mir aber von etlichen schon im Vorfeld eine Portion Unverständnis anhören dürfen, wie etwa: "Was soll der Scheiß".

Der Andere wollte noch vor dem Verzehr seine gebratene Gans vorbeibringen und Vorschläge, wie etwa die Schweine vor dem Schlachten noch vorbei zu treiben. Einer gar schickte sogar sein Stoffmaskottchen, den Löwen von 1860 München, vorbei.

Da spielte Gott sei Dank zur Ablenkung die kleine "Hornochsen-Band" die musikalische Umrahmung.

Dem Dekan Kemmer schlage ich vor, demnächst noch eine "Maulaffen-Segnung" abzuhalten. Da hätte er in Höchstadt noch ganz schön zu tun. Georg Römer, Höchstadt