Die oberfränkische Polizei warnt erneut ausdrücklich vor dreisten Betrügern, die sich am Telefon als Polizisten ausgeben, um an das Geld ihrer Opfer zu gelangen. Am Montag kam es wieder zu einer Vielzahl von entsprechenden Anrufen. In einem Fall gelang es den Tätern, einen fünfstelligen Eurobetrag zu ergaunern.

In den meisten Fällen versuchen die Anrufer ihre ahnungslosen Opfer davon zu überzeugen, dass bei festgenommenen Einbrechern eine Liste mit Namen und Adressen aufgefunden wurde und darauf auch ihre Adresse stehe. Die angeblichen Kriminalbeamten seien um den Besitz der Angerufenen besorgt und fragen nach vorhandenen Wertgegenständen und Geldbeständen. In einer weiteren Version sei es in der Nachbarschaft zu einem Überfall oder Einbruch gekommen, zu denen die Opfer nun befragt werden sollen. In beiden Fällen handelt es sich jedoch nur um eine Masche, um an Geld zu gelangen.

Eine Rentnerin aus dem Landkreis Coburg konnte gerade noch rechtzeitig von "echten" Polizisten davon abgehalten werden, einen hohen dreistelligen Betrag an die falschen Polizisten zu übergeben. Bei einer Frau aus Kulmbach waren die Betrüger allerdings erfolgreich. Sie ist nun einen mittleren fünfstelligen Eurobetrag los. pol