Am Marktplatz Oberthulba nehmen die Planungen konkrete Formen an. Jedoch ist auch die Frage der Finanzierung ein Punkt, der das Projekt in die Länge zieht. Geplant ist, die drei bestehenden Bäume durch drei neue zu ersetzen. Zudem soll der Brunnen abgebaut und saniert werden. Dies lag beim Oberthulbaer Rat auf dem Tisch. Als Förderer kommt das Amt für ländliche Entwicklung in Frage, wo über das so genannte "ELA Projekt", eine extra Förderung aus EU-Mitteln beantragt werden kann.
Diese Zusagen dafür stehen derzeit noch aus. "Mein Vorschlag wäre, einen sinnvollen Zeitpunkt abzupassen, sonst könnte es sein, dass die Baustelle ohne Bäume bis zu einem halben Jahr steht", betonte Bürgermeister Gotthard Schlereth. "Wenn der Platz für so lange Zeit kahl daliegt, tue ich mich schwer", warf Daniela Spahn ein. "Wir sollten die Zusage der Fördermittel abwarten. Denn wenn die Bagger nächstes Jahr anrollen, sind die Bäume eh wieder kahl", ergänzte Margot Schottdorf. "Wir sollten jetzt beginnen, und den Leuten zeigen, dass sich etwas tut. Daher sollten wir die Bäume jetzt im Winter runtermachen", entgegneten Mario Götz.


Verkehrsmessung

Der Markt hat zur Verkehrsermittlung an zwei Stellen Tempomessungen zu verschiedenen Zeiten durchgeführt. Der eine Messpunkt war am Ortseingang von Oberthulba an der Bushaltestelle, von der Wittershäuser Kreuzung kommend. Hier wurde eine durchschnittliche Eintrittsgeschwindigkeit von 48 km/h gemessen, was im Normbereich liegt.


Mit 98 Kilometern unterwegs

Der Spitzenwert lag bei ganzen 98 km/h! "Mir ist unerklärlich, wie man an dieser Stelle so schnell fahren kann, vor allem mit der Kurve", erklärte Geschäftsleiterin Nicole Wehner. "Generell wird am Tag gediegener gefahren als in der Nacht und in den frühen Morgenstunden", stellte Wehner fest.
Der zweite Messpunkt lag in Hassenbach im verkehrsberuhigten Bereich am Gemeindehaus. Bei erlaubten sieben km/h fuhren hier über 90 Prozent der Fahrer zu schnell. Die Durchschnittsgeschwindigkeit betrug dabei 26 km/h, mit einem Spitzenwert von gemessenen 51 km/h. "Das hat jetzt nichts direkt mit Hassenbach zu tun. Wenn wir die Messung bei uns in der Kirchgasse durchführen würden, kämen wir auf ein ähnliches Ergebnis", kommentierte Schlereth.


Neues Holzlager in Reith

Ein Antrag von Frank Sieg sieht durch einen wachsenden Bedarf an Holz- und Kaminöfen im Ortsteil Reith den Bedarf für einen externen Holzlagerplatz, da viele Privatgrundstücke keine ausreichende Lagerfläche vorhalten können.
Zum neuen Lagerplatz sollte ein geringer Aufwand für neue Wege bestehen. Zudem sollte er von beiden Seiten anfahrbar, und wenn möglich überdacht sein, damit das Holz gut trocknen kann. "Dies soll ein Beitrag zum Klimaschutz und zur Verbesserung der Lebensqualität der Region sein", begründete Sieg seinen Antrag. Als Standort ist die Wiese oberhalb der Transportfirma Schneider auf Flurnummer 193/2 geplant.