Das Wallfahrtsjahr 2020 sieht im Bistum Würzburg ganz anders aus als gewohnt. Zwischen Untermain und Steigerwald, zwischen Rhön und Main startet die Wallfahrtssaison nicht wie üblich mit dem Mai, wie aus einer Mitteilung der Diözese hervorgeht. "Viele Wallfahrten haben uns schon wegen der Corona-Krise abgesagt", berichtet der Franziskanerpater Georg Andlinger, Guardian des Klosters auf dem Kreuzberg in der Rhön. "Wir warten darauf, wie und wann wieder öffentliche Gottesdienste möglich sind."

In Maria Limbach (Stadt Eltmann) ist wegen der laufenden Innenrenovierung nach Angaben von Pfarrer i. R. Ottmar Pottler in diesem Jahr ohnehin nicht der übliche Wallfahrtsbetrieb möglich. "Unter den aktuellen Bedingungen der Coronakrise haben schon einige der traditionellen Wallfahrten abgesagt, auch wenn diese einen Gottesdienst in der Pfarrkirche feiern könnten", berichtet er. Ungebrochen sei der Strom der Einzelpilger, die in die Wallfahrtskirche nach Limbach kämen, um zu beten und dort eine Kerze zu entzünden. pow