Nach drei Jahren Pause setzte sich die Fußwallfahrt zum 26. Mal von der Pfarrkirche St. Sebastian Stangenroth Richtung Kreuzberg in Bewegung. Traditionell traten am ersten Sonntag im September 55 Gläubige die rund 13 Kilometer lange Strecke an. Als Vorbeter fungierten Meggi Höchemer, Gertrud Wehner und Jürgen Schmitt. Den Lautsprecher trug Lorenz Höchemer. Für die Sicherheit und Verkehrsregelung sorgte Mario Wehner. Das Begleitfahrzeug wurde von Kurt Metz zur Verfügung gestellt und gefahren. Musikalisch wurde die Wallfahrt vom Musikverein Stangenroth begleitet.

Auf dem Weg gab es Gebete, Betrachtungen, Meditationen, Litaneien, Musikstücke und Lieder. "In sich gehen und abschalten vom Alltag und täglichen Abläufen, das ist auch mal notwendig und tut der Seele gut", erklärt Vorbeter Jürgen Schmitt die Beweggründe der Teilnahme. "Pilgern ist eine alte und heute ganz neu entdeckte Art, Leben und Glauben zu gestalten." Die Lieder und Gebetstexte seien auf die gegenwärtigen Sorgen und Probleme der Menschen ausgerichtet und werden von Meggi Höchemer jedes Jahr überarbeitet.

Die Pilgerroute führte über Gefäll nach Waldberg, wo heuer zum 9. Mal die Rast im Wallfahrerzentrum stattfand. Nachdem das schwierigste Teilstück, der sogenannte "Kniebrecher", geschafft war, ehrte Wallfahrtsführer Siegfried Eyrich langjährige Wallfahrerinnen und Wallfahrer. Für ihre 10. Teilnahme erhielten Isabelle Bienmüller und Jürgen Nauth ein Geschenk. Bereits zum 25. Mal war Elke Rauch bei der Wallfahrt dabei, dafür überreichte ihr Eyrich einen großen Erinnerungsteller vom Kloster Kreuzberg.

Jürgen Schmitt bedankte sich im Namen aller bei Eyrich für dessen Engagement bei der Organisation, Vorbereitung und Durchführung der Wallfahrt. Am Klostergelände wurden sie von Guardian Pater Korbinian Klinger empfangen. Am Nachmittag ging es zurück nach Hause. Der älteste Wallfahrer war erneut Walter Albert, der an allen 25 Wallfahrten teilgenommen hat. Jüngste Pilgerin war Maxima Karges. red