Bad Windsheim — Am "Tag der alten Haustierrassen" am Samstag, 16., und Sonntag, 17. Mai, können sich Besucher des Fränkischen Freilandmuseums des Bezirks Mittelfranken in Bad Windsheim einen Überblick über heimische gefährdete Haustierrassen verschaffen.
Nicht nur ländliche Häuser und ihre Einrichtung aus den vergangenen 700 Jahren werden im Fränkischen Freilandmuseum gezeigt, sondern auch landwirtschaftliche Arbeit und vor allem Tierhaltung, heißt es in einer Pressemitteilung des Bezirks. So werden das ganze Jahr
über mittlerweile stark gefährdete Haustierrassen wie das heimische Gelbvieh, der "Triesdorfer Tiger", das Wollschwein sowie das Schwäbisch-Hällische Landschwein gezeigt. Auch die weiße und die bunte deutsche Edelziege, das süddeutsche Kaltblut, Schafe, Hühner, Enten, Gänse, Hauskaninchen sowie ein Pfauenpaar gehören zur festen "Belegschaft" im Museum.

Vom Hasen bis zur Kuh

Doch zum "Tag der alten Haustierrassen" bekommen die Museumstiere rund um den Seubersdorfer Hof zahlreichen Besuch aus ganz Franken und darüber hinaus: Der "Fleischrinderverband Bayern" und der "Zuchtverband für Gelbvieh in Bayern, Abteilung Nürnberg" kommen am Wochenende mit einem Dutzend Kühen, Kälbern und Bullen unterschiedlichster Rassen: Murnau-Werdenfeser, Pustertaler Sprinzen, Pinzgauer, Rotes Höhenvieh, Angus-Rinder und natürlich Gelbvieh sind dabei.
Die "Gesellschaft zur Erhaltung alter und gefährdeter Haustierrassen, Regionalgruppe Franken" reist am Samstag, 16. Mai, mit Coburger Fuchsschafen an, dem Tiroler Steinschaf, dem Gotland Pelzschaf, Herdwick- und Wensleydale-Schafen. Außerdem sind zu Gast die Thüringer Waldziege, Ramelsloher Hühner und Meißner Widder. Bergamasker Hunde, Angorahasen und Seidenhühner werden von privaten Züchtern bereitgestellt - sie stellen eine besondere Attraktion für die kleinen Besucher dar. red