Zur Mitgliederversammlung des Trägervereins der Waldorfschule hatte der Vorstand geladen. Nach zwei sehr engen Jahren konnte nun wieder ein ausgeglichener Haushalt vorgelegt werden, was alle Mitglieder erleichterte. Der alte Vorstand erläuterte noch einmal, dass die Schule aufgrund der Umstellung und  Umstrukturierung in die Bezeichnung Grund- und Mittelschule zwei Jahre Wartefrist in Kauf nehmen musste und für die Klassen 5 ff solange keine Zuschüsse bekam.

Anette Konnow, dienstälteste Lehrerin an der Schule, betonte diesbezüglich noch einmal, dass die Schule nach wie vor nach dem Waldorflehrplan arbeitet, der für die Schüler keinen Nachteil zur vorherigen gymnasialen Oberstufe  bedeutet. Waldorfschulen haben in Bayern einen eigenen genehmigten Lehrplan, nach welchem sie im Prinzip wie Gesamtschulen alle Kinder nach ihren Begabungen unterrichten. Kinder können am Ende ihrer Schulzeit einen (qualifizierenden) Hauptschulabschluss machen, Schüler lückenlos an eine weiterführende Waldorfschule deutschlandweit gehen und dort das Abitur machen.

In den neuen Haushalt konnten einige Reparaturkosten für die älteren Gebäude eingestellt werden. Außerdem wurden die Lehrergehälter angehoben. Auch einen weiteren Hausmeister gibt es seit diesem Schuljahr.

Erfreulich war auch die Mitteilung, dass die Schülerzahl gestiegen ist im Vergleich zum letzen Jahr. Es konnten neben der neuen 1. Klasse zusätzlich mehr Kinder in andere Klassen aufgenommen werden als Kinder von der Schule abgegangen sind.

Neuwahlen standen an

Da der (Eltern-) Vorstand immer dünner wurde,  wurde eine ganze Reihe neuer Vorstände bei den turnusgemäßen Wahlen ins Amt gewählt. Die Gewählten wurden von der Wernsteiner Schulgemeinschaft herzlich in ihrem neuen Amt willkommen geheißen. red