Bei der Hauptversammlung der Jagdgenossenschaft Waldau im Dorfwirtshaus Fuchs erinnerte Jagdvorsteher Helmut Erlmann an ein normales Jagdjahr ohne größere Wildschäden. Die Jagdstrecke bei einer Treibjagd sei mit vier Feldhasen, drei Fasanen und zwei Füchsen sehr gering gewesen. Erfolgreicher waren die Jäger bei der Wildschweinjagd; hier konnten übers Jahr fünf Sauen erlegt werden. Für die Verwendung des "Jagdpachtschillings" plädierte Erlmann dafür, das Geld zur Auszahlung und für den Wegebau zur Verfügung zu stellen. Der Antrag wurde einstimmig angenommen. Termin für die Auszahlung ist der 17. April von 10 bis 12 Uhr im Waldauer Bürgerhaus.
Bürgermeister Harald Hübner lobte das gute Einvernehmen zwischen dem Jagdpächter und den Waldauer Grundstücksbesitzern. Jagdpächter Horst Fuchs freute sich, dass sich die Wildschäden 2015 in Grenzen hielten. Zum Verbissgutachten sagte er, dass das Revier bald keinen Ertrag mehr abwerfe, wenn der Rehwildbestand weiter reduziert werden müsse. Vom Hasenbestand sei ohnehin nichts zu erwarten.
Konrad Geißler kritisierte, dass Spaziergänger immer häufiger ihre Hunde frei laufen lassen. Der Schaden für die Jagd und die Landwirtschaft sei nicht mehr hinnehmbar.
Edwin Hartmann monierte, dass im Jagdkataster noch Flächen geführt werden, die längst bebaut oder verkauft seien. Erlmann versicherte, nach Abschluss der Flurbereinigung einen neuen Jagdkataster erstellen zu lassen. Edwin Hartmann