Richard Wagners Werk hat keine Angst vor Extremen. Es thematisiert tiefstes Weh ebenso wie höchste Wonnen. "Wonne" ist ein, wenn nicht das Lieblingswort Wagners. Was es mit diesem Zauberwort und den Erfahrungen, die es bezeichnet, auf sich hat, wird der Literatur- und Medienwissenschaftler Prof. Jochen Hörisch am Dienstag, 24. September, um 19.30 Uhr im Hotel "Bamberger Hof", Schönleinsplatz 4, erläutern. 2015 wurde sein Buch "Weibes Wonne und Wert: Richard Wagners Theorie-Theater" veröffentlicht. Der Wagner-Experte Frank Piontek schrieb über den Autor "Jochen Hörisch ist der fleischgewordene Glücksfall eines theateraffinen Professors, der seine ungeheure Bildung, Diskursbereitschaft und Theoriebeschlagenheit nicht in unlesbaren, sondern in geistreichen Traktaten in eine Öffentlichkeit zu bringen pflegt, die sich auf mediale Vernetzungen versteht". Der Eintritt ist frei. red