Nicht erst seit der auch von weit gereisten Besuchern bejubelten "Lohengrin"-Produktion in der Saison 2013/14 hat das Landestheater Coburg unter Wagnerianern einen besonderen Klang. Bodo Busse, der Intendant des Hauses, berichtet am 10. Mai um 19.30 Uhr beim Richard-Wagner-Verband im Hotel Bamberger Hof, Schönleinsplatz 4, über die vielfältigen Beziehungen des Theaters zum Bayreuther Meister. Unter dem Titel "Wagner in Coburg: damals und heute" spricht er über die sogenannten Coburger Fassungen von Wagner-Opern, über die berühmte Bühnenbildwerkstatt der Gebrüder Brückner, über die Besuche Wagners in Coburg und über dessen Lieblingssängerin Wilhelmine Schröder-Devrient, die in Coburg gastierte und dort auch starb - und nicht zuletzt über Wagner-Aufführungstradition an seinem Haus, die mit dem "Tannhäuser" 1854 begann und auch in den kommenden Saison fortgeführt wird. Der Eintritt zum Vortrag in den Seminarräumen des Hotels ist frei, Nicht-Mitglieder sind willkommen. red