Mit einer großangelegten Durchsuchungsaktion am Mittwochmorgen ist den Ermittlern der Kriminalpolizei Würzburg in enger Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft Würzburg ein weiterer Schlag gegen die örtliche Drogenkriminalität gelungen, berichtete das Polizeipräsidium Unterfranken. Unter anderem mit Unterstützung von Kräften der Bereitschaftspolizei durchsuchten die Fahnder insgesamt 19 Objekte im Raum Würzburg und Kitzingen. Sichergestellt wurden größere Mengen Betäubungsmittel sowie verschiedene Waffen. Zwei Männer wurden vorläufig festgenommen.

Intensive Ermittlungen im Bereich des organisierten Drogenhandels der Würzburger Kripo, deren Ursprung bereits im Dezember 2020 liegen, haben die Rauschgiftfahnder zu mehreren Personennetzwerken geführt, welche im Raum Unterfranken einen schwunghaften Handel mit Betäubungsmitteln sowie rezeptpflichtigen Arzneimitteln betrieben.

Insgesamt nahmen die Polizisten seit Mai 2021 16 Personen vorläufig fest, gegen 14 Beschuldigte wurde Haftbefehl erlassen. In Summe ermittelt die Kriminalpolizei mittlerweile gegen 56 Personen im Großraum Würzburg. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Würzburg konnten Durchsuchungsbeschlüsse für 59 Objekte erwirkt werden. Bei der Durchsuchung wurden unter anderem rund acht Kilogramm Marihuana, 1,3 Kilo Haschisch, 1,2 Kilo Amphetamin, 280 Ecstasy-Tabletten, 130 Gramm Kokain, 100 Gramm MDMA, 80 Gramm Crystal, 50 LSD-Trips sowie weitere Kleinmengen verschiedenster Betäubungsmittel sichergestellt. Aufgrund der bisherigen Ermittlungen werden den Tätergruppierungen außerdem die Beschaffung von weiteren 1,2 Kilogramm Crystal-Meth, 6,5 Kilogramm Amphetamin, sechs Kilogramm Marihuana und ein Kilogramm Kokain vorgeworfen. pol