Im Mittelpunkt der konstituierenden Sitzung des neu gewählten IHK-Gremiums Forchheim stand die Wahl des Vorsitzenden und seiner Stellvertreter. Michael Waasner wurde einstimmig als Vorsitzender wiedergewählt, seine Stellvertreter heißen Roland Hoffmann und Alexander Brehm.
Im Januar waren rund 5700 Unternehmer aus dem Landkreis aufgefordert, das IHK-Gremium Forchheim zu wählen. Dieses 30-köpfige Gremium vertritt im Ehrenamt der IHK die Interessen der Wirtschaft etwa gegenüber der Politik und der Verwaltung.


Alle Gruppen vertreten

Michael Waasner ist Chef der Gebr. Waasner Elektrotechnischen Fabrik GmbH in Forchheim. Die Wahl von Alexander Brehm (Volksbank Forchheim) und Roland Hoffmann (Samenzucht Hans Hoffmann oHG, Forchheim) sorgte dafür, dass alle drei Wahlgruppen, also Industrie, Handel/Tourismus und Dienstleistungen, im Vorstand vertreten sind.
Sieben der 85 Vollversammlungsmitglieder stellt das IHK-Gremium Forchheim. Als Vorsitzender ist Waasner automatisch Mitglied der Vollversammlung. Aus der Wahlgruppe Industrie wurde Jens Geiger (Geiger und Tenreiro Rosatti GbR Energiepark Eltersdorf) gewählt, die Gruppe Handel/Tourismus entschied sich für Roland Hoffmann und Georg Hötzelein (Berggasthof, Kunreuth).
Fünf Kandidaten bewarben sich um die drei Sitze in der Wahlgruppe Dienstleistungen, gewählt wurden Alexander Brehm, Michaela Endres (Michaela Endres Personalmanagement, Eggolsheim) und Maximilian Streit (Simon Hegele Gesellschaft für Logistik und Service mbH, Forchheim).
Gabriele Hohenner, stellvertretende Hauptgeschäftsführerin und Justiziarin der IHK, stellte die Aufgaben von Gremium und Vollversammlung näher vor. Die 85 Mitglieder der IHK-Vollversammlung würden am 3. April den Präsidenten und das Präsidium der IHK für Oberfranken Bayreuth wählen.
Waasner ging näher auf die Arbeit des Gremiums ein: "Schwerpunktmäßig nehmen wir uns der aktuellen Themen an, die die Wirtschaft im Landkreis Forchheim betreffen, und suchen dazu das Gespräch mit Politik und Verwaltung." Das IHK-Gremium werde sich wie bisher in die Diskussionen einbringen, die den Wirtschaftsstandort Forchheim betreffen. "Ziel muss es sein, dass die lokale Politik weiter wirtschaftsfreundlich eingestellt ist, davon profitieren letztendlich alle", so Waasner. "Geht es den Unternehmen gut, geht es auch den Kommunen gut."
IHK-Hauptgeschäftsführerin Christi Degen stellte einige interessante Fakten der IHK-Wahl vor. So sei die Wahlbeteiligung in der Wahlgruppe Industrie und bei Ausbildungsbetrieben besonders hoch gewesen. Forchheim zeichne sich durch eine gesunde Mischung aus erfahrenen und neuen Mitgliedern aus." Elf der 30 Mitglieder seien hier erstmals in das IHK-Gremium gewählt worden. red