Sie sind eine wichtige Schnittstelle zwischen Bürgerschaft einerseits und Politik und Verwaltung andererseits und tragen wesentlich zur demokratischen Willensbildung bei: Bürgervereine. Bamberg, und das ist eine der Besonderheiten der Stadt, wartet mit 16 Bürgervereinen auf, die nach Stadtdistrikten aufgeteilt sind. Über ihre Strategien, Möglichkeiten und Grenzen als Akteure der Stadtgestaltung spricht Reiner Dietz, Vorsitzender des Bürgervereins Mitte, am morgigen Donnerstag um 18.15 Uhr in der öffentlichen Vortragsreihe "Geographisches Kolloquium" an der Universität Bamberg.

Für einen weiteren Vortrag im Wintersemester ist der deutsche Geograph Harald Bauder von der Ryerson Universität im kanadischen Toronto zu Gast. Unter dem Titel "Das kanadische Zuwanderungssystem und seine Herausforderungen" gibt er am Donnerstag, 31. Januar, um 18.15 Uhr Einblicke in eine politische Praxis, die Parteien in vielen Ländern, auch in Deutschland, häufig als Vorbild einer geregelten Zuwanderung gilt. Harald Bauder wird die Grundzüge des Zuwanderungssystems und dessen Verhältnis zur kanadischen Identität als Siedlergesellschaft beleuchten sowie die Rolle der indigenen Bevölkerung Kanadas problematisieren.

Beide Veranstaltungen finden im Raum 02.18 der Uni, Am Kranen 12, statt. Die Vorlesungsreihe "Geographisches Kolloquium" wird vom Institut für Geographie an der Universität Bamberg ausgerichtet. Weitere Infos unter www.uni-bamberg.de/geo1/news. red