Holger Scherbel bleibt Vorsitzender des SPD-Ortsvereins Kehlbach-Buchbach. Er wurde in der Hauptversammlung ebenso im Amt bestätigt wie sein Stellvertreter Peter Grüdl.

Holger Scherbel berichtete von einer guten Zusammenarbeit im Ortsverein, dem weiterhin 24 Mitglieder angehören. Alle örtlichen und überörtlichen Parteiveranstaltungen seien besucht worden. Nach dem Desaster bei der Bundestagswahl habe sich die SPD-Spitze wieder auf ihre eigentliche politische Ausrichtung besonnen und mache mit guter Sozialpolitik auf sich aufmerksam.

Lorenz Büttner konnte von einem leichten Plus in der Kasse berichten. Revisor Jürgen Fröba hatte keine Einwände.

SPD-Kreisvorsitzender Ralf Pohl rief dazu auf, sich bei der politischen Arbeit auf die Kommunalwahlen 2020 zu konzentrieren. Es gelte, gute Kandidaten zu finden.

Peter Grüdl erstattete einen umfangreichen Bericht aus dem Gemeinderat. Er freute sich, dass Holger Scherbel nachgerückt ist und der SPD-Ortsverein Kehlbach-Buchbach damit zwei Räte stellt. Im Gemeindegebiet Steinbach würden dringend gut ausgestattete Wohnungen gesucht, führte er aus.

Einer Fusion aller SPD-Ortsvereine im Gemeindegebiet von Steinbach am Wald erteilte die Versammlung nach lebhafter Diskussion eine klare Absage. Einerseits wolle man den gut funktionierenden Ortsverein Kehlbach-Buchbach nicht beeinträchtigen. Andererseits sollte den Ortsvereinen Steinbach am Wald und Windheim eine Chance gegeben werden, ihrerseits die Zusammenarbeit zu suchen. Dies hätte den Vorteil, dass der Zusammenschluss beider Ortsvereine zum Erhalt der Namen der beiden Ortsteile führen würde. Und bei weit über 50 Mitgliedern dürfte auch die Wahl eines Vorstands keine Probleme bereiten. Im eigenen Ortsverein habe man gute Erfahrungen gemacht.

Für jeweils 35-jährige Mitgliedschaft in der SPD wurden Georg Frauenhofe und Hubert Kießlinger geehrt. Seit 30 Jahren gehören Aribert Mück und Kassier Lorenz Büttner der Partei an. Die Übergabe der Urkunden, Anstecknadeln und Präsente nahmen Ralf Pohl und Holger Scherbel vor. wvk