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Aschach bei Bad Kissingen
Gesangverein

Vorsitzende macht auch nach 30 Jahren im Amt noch weiter

Seit 30 Jahren ist Waltraude Wirsching Vorsitzende des Gesangvereins 1890 Aschach. In der jüngsten Generalversammlung, zu der 17 Vereinsmitglieder kamen, wollte sie ihr Amt eigentlich zur Verfügung st...
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Der alte Vorstand des Aschacher Gesangvereins ist auch der neue (von links): Kassiererin Christl Kissner Vorsitzende Waltraude Wirsching, Schriftführer Norbert Schmitt, Chorleiter Dmitry Romanetskiy sowie 2. Vorsitzende Christa Maria Stein.  Foto: Herbert Bauer
Der alte Vorstand des Aschacher Gesangvereins ist auch der neue (von links): Kassiererin Christl Kissner Vorsitzende Waltraude Wirsching, Schriftführer Norbert Schmitt, Chorleiter Dmitry Romanetskiy sowie 2. Vorsitzende Christa Maria Stein. Foto: Herbert Bauer

Seit 30 Jahren ist Waltraude Wirsching Vorsitzende des Gesangvereins 1890 Aschach. In der jüngsten Generalversammlung, zu der 17 Vereinsmitglieder kamen, wollte sie ihr Amt eigentlich zur Verfügung stellen. Sie bekam jedoch von allen Seiten die Resonanz, dass sie doch weitermachen solle. Sie forderte ein stärkeres Engagement der Vereinsmitglieder ein und wurde, wie der übrige Vorstand, einstimmig wiedergewählt. 2. Vorsitzende bleibt Christa-Maria Stein, als Kassiererin fungiert Christl Kissner, und Schriftführer ist weiterhin Norbert Schmitt.

Die Beisitzerposten konnten mit Erika Back, Gerhard Kirchner und Stefan Goll besetzt werden. Die Posten des Fahnenträgers und des Vereinswirts sind nicht Bestandteil der Vorstandschaftswahl und werden bei einer der nächsten Chorproben intern vergeben.

Im Vorfeld der Wahlen gab Vorsitzende Waltraude Wirsching einen Überblick über die Aktivitäten des Chores im Jahr 2019. Es wurden 36 Proben und zehn öffentliche Auftritte absolviert. Sie dankte besonders Ehrenchorleiter Robert Bauch, der bei den Kirchenauftritten die Orgelbegleitung übernommen hat. Kassenwartin Christl Kissner verzeichnete in ihrem Bericht einen leichten Kassenüberschuss. Die höchsten Einnahmen konnten bei der Bewirtung des Bayern1-Festivals im Juni, der Thüngersheimer Wallfahrer und aus den Mitgliedsbeiträgen sowie den Getränkeverkäufen erzielt werden. Die Kassenprüfer Martha Sandwall und Martin Back bescheinigten eine ordentlich geführte Kasse.

Chorleiter Dmitry Romanetskiy bedankte sich für die vielen schönen Chorproben. Sehr gute Akzente setzte der Chor beim Weihnachtskonzert, das der letzte öffentliche Auftritt vor der Pandemie war. Es ist weiterhin fraglich, wann der Chor wieder aktiv werden kann. "Im Herbst wissen wir mehr", hoffte der Chorleiter. An der im letzten Jahr angekündigten Aufnahme einer CD mit Kompositionen von Robert Bauch will Romanetskiy weiterhin festhalten. Der Chor müsse immer ein Ziel haben, damit er weiterhin besteht.

Ortsbeauftragter Horst Krapf überbrachte die Grüße vom 2. Bürgermeister Norbert Borst für den Markt Bad Bocklet. Weiterhin ging er auf die gegenwärtige Pandemiesituation ein, bei der es die Chöre sehr schwer erwischt hat. Hinsichtlich großzügigerer Räumlichkeiten schlug er das Pfarrheim als Proberaum vor. Auch ging er auf den Altersdurchschnitt des Chors ein und brachte bei Engpässen einen Zusammenschluss mit anderen Vereinen ins Spiel. Zum Schluss bedankte er sich für die musikalische Begleitung bei vielen Veranstaltungen und bei der Vorstandschaft für ihr Wirken.

Neue Forma war erfolgreich

Zum Abschluss gab Wirsching noch einen Ausblick auf das Chorjahr 2020, das durch die Pandemiesituation gekennzeichnet ist. So gab es Anfang des Jahres fünf Chorproben. Der von allen Vereinen gemeinsam veranstaltete Rosenmontag war in der neuen Form erfolgreich. Der Werbeabend musste aufgrund mangelnder Beteiligung abgesagt werden.

Weiterhin mussten alle Veranstaltungen aufgrund der Corona-Pandemie abgesagt werden. Dadurch fallen auch viele Einnahmen weg. "Wie es weitergeht, steht leider in den Sternen", so Wirsching. Nach den Sommerferien soll eine erneute Situationsaufnahme erfolgen. Im Anschluss gab es ein gemütliches Beisammensein. red