Aus Verärgerung

Nur aus einer Verärgerung und weil sie - grundlos - befürchtet habe, dass die vereinbarten Raten nicht gezahlt werden würden, sei sie zur Polizei gegangen, sagte die 28-Jährige. Später habe sie bei der Polizeiinspektion angerufen und die Anzeige zurücknehmen wollen. Da aber war bereits die Staatsanwaltschaft im Spiel und die Ermittlungen in vollem Gang. Aufgrund dieser Zeugenaussage blieb dem Gericht nichts anderes übrig, als das Verfahren gegen die 21-Jährige einzustellen.


Falsche Verdächtigung

Die Kosten des Prozesses bleiben der Staatskasse. Lediglich die Rechnung ihres Verteidigers Alexander Wessel muss die junge Mutter selber tragen.
Für die 28-jährige Zeugin aber ist es ausgesprochen dumm gelaufen: Sie muss mit einer Anklage wegen falscher Verdächtigung rechnen.