Da sie unter ihrem eigenen Namen nichts gekriegt hätte, gab sie den Namen einer Bekannten an - dabei handelte es sich um die oben genannte 28-jährige Zeugin.


Das Ganze war abgesprochen

In ihrer Einlassung sagte die Beschuldigte, dass sie mit der Freundin abgesprochen habe, dass diese erstmal die Rechnung zahlt. Gemeinsam wäre zudem vereinbart worden, behauptete sie weiter, dass der schuldige Betrag anschließend in monatlichen Raten von 80 Euro zurückbezahlt werden sollte. Irgendwann war es dann - aus welchen Gründen auch immer - zum Knatsch zwischen den Feundinnen gekommen. Und das war der Grund, warum die Ältere zur Polizei marschiert war und die junge Mutter wegen Betrugs angezeigt hatte.
Auf Nachfrage von Hofmann erklärte die Frau nun im Zeugenstand, dass die damalige Bestellung tatsächlich gemeinsam aufgegeben worden sei.